VOLLER UV-SCHUTZ BIS ZU 400 NANOMETERN IN ALLEN ZEISS BRILLENGLÄSERN

Mit ZEISS UVProtect bietet ZEISS in allen Kunststoff-Brillengläsern vollen UV-Schutz bis zu 400 nm – und erhöht damit den UV-Schutz-Standard, wie er z.B. von der Internationalen Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung (ICNIRP) oder der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits seit langem empfohlen wird.

Damit ist der Brillenträger rund um die Uhr vor schädlicher UV-Strahlung geschützt. Denn diese umgibt uns tagsüber immer – also nicht nur bei Sonnenschein, sondern auch, wenn es bewölkt ist oder man sich im Schatten aufhält.

Warum ist UV-Strahlung für die Augen so schädlich?

Das UV-Spektrum ist in UV-A-, UV-B- und UV-C-Strahlung unterteilt. UV-C-Strahlung dringt nicht zu uns vor, sie wird durch unsere Ozonschicht absorbiert. UV-A- und ein Teil der UV-B-Strahlung erreicht uns indes schon. Sie ist wichtig für unser Wohlbefinden und bräunt unsere Haut – kann diese aber auch stark schädigen. So wie unsere Augen auch. Der Bereich zwischen 380 nm und 400 nm ist dabei der energiereichste und schädlichste Teil der UV-A-Strahlung.

Etwa 40 Prozent der solaren UV-Strahlung, die auf die Erdoberfläche gelangt, liegt genau in diesem Bereich. Besonders diese langwellige UV-Strahlung dringt tiefer in das Gewebe ein und kann Schäden verursachen. Für das menschliche Auge heißt dass, das ca. ein bis zwei Prozent der UV-A-Strahlung ungehindert direkt auf unsere Netzhaut trifft und sie langfristig schädigen kann.

Was passiert, wenn man seine Augen nicht umfassend vor UV-Strahlung schützt?

Eines der größten Probleme von UV-Strahlung ist die Streustrahlung. Sie ist auch vorhanden, wenn die Sonne nicht direkt bzw. ungehindert scheint – also auch im Schatten oder unter bewölktem Himmel. Schweizer Wissenschaftlern zufolge verursacht direkter Lichteinfall durch Aufenthalte in der prallen Sonne lediglich etwa 20 Prozent der jährlichen UV-Belastung. Rund 80 Prozent der Jahresdosis macht die Streustrahlung aus. Das kann ernsthafte Folgen haben, da UV-Strahlung nicht nur kurzfristig schadet, sondern die Augengesundheit langfristig gefährden kann.
Schädigungen, die direkt am bzw. im Auge und der empfindlichen Augenpartie entstehen können, sind beispielsweise:

  • Photoaging, also die vorzeitige Alterung der Haut (Falten), die durch wiederholte Einwirkung von Sonnenstrahlung entsteht.
  • Krebs an den Augenlidern: Laut der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zählt UV-Strahlung zu den häufigsten Ursachen von Hautveränderungen am Augenlid. Alleine fünf bis zehn Prozent aller Fälle von Hautkrebs treten an den Augenlidern auf.
  • Darüber hinaus kann hohe UV-Belastung auf der Horn- und Bindehaut einen „Sonnenbrand“ verursachen (Photokeratitis), der zu temporärem Schmerz, Tränenfluss, Augenzucken, Lichtempfindlichkeit und verengten Pupillen führt.
  • Auch die Augenlinse wird in Mitleidenschaft gezogen. Eine Trübung (Grauer Star oder Katarakt) wird durch UV-Strahlung begünstigt und in vielen Fällen um viele Jahre beschleunigt. Unbehandelt droht die Erblindung. Doch auch bevor sich ein Katarakt entwickelt, führt UV-Strahlung zu Veränderungen des Sehens in Form einer verringerten Kontrast- oder Farbwahrnehmung.
  • Bei der Netzhaut ist die Makuladegeneration eine mögliche Folge hoher UV-Belastung. Das Sehen wird stark beeinträchtigt, am Ende droht ein Sehverlust.

Zuverlässig reduzieren lassen sich solche UV-bedingten Risiken für die Augen nur, wenn sie vom ersten Tageslicht bis zum Sonnenuntergang durchgehend vor UV-Strahlung geschützt sind

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